Vorteile von Blockhäusern

Das Bauen mit dem Baustoff Holz und besonders das Bauen mit Blockbohlen bietet einige Vorteile, die von keinem anderen Baustoff erreicht werden.

 

 

1. Wohnklima und Atmosphäre

Ein Blockhaus hat eine spürbar gesundes Raumklima durch die Diffusionsoffenheit der Blockbohlenwand. Die hervorragenden Dammeigenschaften des Baustoffes Holz sorgen für ein viel angenehmeres, subjektives Wärmeempfinden als etwa eine Stein- oder Betonwand. Und schließlich sind auch die Wirkungen der Blockbohlenwand auf die Raumakustik ein wichtiger Gesichtspunkt - hallige, ungemütliche Räume gibt es in einem Blockhaus nicht.

 

 

2. Kostengunst

Ein Blockhaus ist bei vergleichbarer Größe und gleichen Dämmwerten günstiger zu errichten, als ein Haus aus Stein. Der Baustoff Holz ist preisgünstig bei der Beschaffung des Rohmaterials und bei der Verarbeitung. Die vorgefertigten Blockbohlen sind schnell und mit geringem technischem Aufwand zu verarbeiten. Die Bauherrenschaft kann bei einem Blockhaus viele Arbeiten auch selbst vornehmen.

Blockhäuser werden häufig als Fertighaus oder Bausatz angeboten. Dennoch können durch die besonderen Eigenschaften der Blockbohle auch bei diesen Häusern individuelle Änderungswünsche mit vergleichsweise geringem Aufwand realisiert werden, was eine individuelle Planung zu niedrigen Kosten ermöglicht. Hierzu tragen auch die besonderen statischen Eigenschaften des Blockhauses bei.

 

3. Ökobilanz

Bei der Ökobilanz ist der Baustoff allgemein aber besonders das Blockhaus aus Blockbohlen unschlagbar gegenüber allen anderen Baustoffen. Holz ist ein nachhaltiger Rohstoff, der bei entsprechender Pflege Jahrhunderte überdauert, ohne seine guten Eigenschaften zu verlieren. Gleichzeitig bindet das Holz während der gesamten Lebensdauer des Hauses erhebliche Mengen CO2, die beim Wachstum der Bäume im Holz gebunden wurden.

Wird ein Blockhaus abgerissen, lässt sich das komplette Baumaterial wieder verwerten, kompostieren oder thermisch recyceln.

Auch bei der Produktion eines Blockhauses stimmt die Ökobilanz. Alle anfallenden Nebenprodukte wie Rinde, Sägeabfälle und Hobelspäne werden verwendet, z.T. in Form von Holzpellets, die als nachwachsender Energieträger eine hervorragende CO2 Bilanz aufweisen.

Und schließlich ist auch der Innenausbau bei einem Blockhaus unter baubiologischen Gesichtspunkten sehr einfach. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass das Blockhaus aus unbehandeltem Holz errichtet wird. Dann hat man es selbst in der Hand, wie der Holzschutz außen und innen realisiert wird. Die Wärmedämmung kann in einem Blockhaus komplett mit ökologischen Dammstoffen wie Hanf oder Holzfaser und vollkommen ohne Folien und Bauchemie vorgenommen werden, wodurch der Feuchtigkeitsausgleich zwischen Raum- und Außenluft erhalten bleibt.